Montag, 24. September 2012

„Ungewissheit etwas Gutes?!“ oder „Willkommen zurück in der Realität...“


Willkommen zurück in der Realität..
in der man in Mathe noch immer hinterher schleift und in Englisch 15 Punkt bekommt.
Das so ziemlich war der Tag heute. Heute – total unausgeschlafen nach einem nicht ganz aber fast perfekten Wochenende voller schöner/lustiger Momente und sehr netten Leuten.^^

hmm... das Wochenende ist nun vorbei – leider?
..also es ist auf jeden Fall schade, dass man nicht mehr so in dieser Umgebung ist (Turnier halt :D) und zum einen habe ich nun wieder viel zu viel Zeit zum Nachdenken, die ich dort nun einmal nicht hatte (bzw. nur vereinzelt).
Wer mich etwas kennt, weiß, dass ich ziemlich viel über alles mögliche nachdenke, so ich Gelegenheit dazu habe. Und so wurde ich vor kurz oder lang mit dem Wort „Ungewissheit“ konfrontiert. Ja, viele mögen sagen: „Schön ein Wort, aber warum sich darüber so viele Gedanken machen?“ Wo möglich habt ihr recht. Aber da ich auch in letzter Zeit mit ein paar Leuten darüber geredet habe und auch deren Umgang sowie ihre Reaktionen damit bemerkt habe, wurde mir klar, dass ein paar die gleiche Ansicht über „Ungewissheit“ mit mir teilen.
Denn ich (und so auch ein paar andere, wie erwähnt) finde, dass Ungewissheit im Grunde schon etwas schreckliches an sich hat. Man lebt ständig mit dem Gedanken >>was wäre wenn?<< und macht sich Hoffnungen und malt sich zu gleich das Schlimmste überhaupt aus, weil es nun einfach in unserer Vorstellungskraft nichts gibt, was dazwischen liegen könnte – was weder sehr schlimm noch sehr erfreulich wäre. Da ist nichts. Nur zwei sehr übertriebene Ansichten und dazwischen viiiieeel Ungewissheit.
Sobald man dann irgendwann die Wahrheit erfährt, bzw. einfach mitbekommt, was nun wirklich los ist, löst sich die Ungewissheit auf – verschwindet einfach. Gleichzeitig wird sie teilweise zwar (falls wirklich das schlimmst mögliche eingetroffen ist) mit Schmerz oder Trauer ersetzt doch verspürt man eigentlich immer auch ein bisschen Erleichterung – ja, gelegentlich sogar Freude.
Und während man sich bei einer ständigen Ungewissheit einfach nur sehr viele Gedanken und sich zum Schluss auch damit kaputt macht, wird man mit der Gewissheit verschiedener Dinge vielleicht ein bisschen traurig oder vllt. richtig eine Zeit lang am Ende sein, aber ich denke Gewissheit ist in jedem Fall besser, da man sich keine Hoffnungen machen muss.
Und ist das nicht irgendwie etwas Gutes – zu wissen woran man ist??

(das sind nur ein paar meiner Gedanken, 
die auch nach einem ziemlich wichtigen Gespräch 
heute morgen von einer Person bestätigt worden waren ^^)

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